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Partnerwehr

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Königstädten ist ein Stadtteil von Rüsselsheim am Main im Bundesland Hessen und wurde 1956 eingemeindet. Es grenzt im Süden an Nauheim. Ursprünglich ein von der Land- und Forstwirtschaft geprägter Ort hat sich Königstädten im Laufe der Zeit (insb. durch Neuerschließungen im "Blauen See" in den achtziger Jahren) überwiegend zum Wohngebiet gewandelt.

Königstädten liegt rechtsrheinisch im nördlichen Teil der Oberrheinischen Tiefebene, grenzt an das Hessische Ried und ist Teil des Rhein-Main-Gebietes. Der Ort lag früher am alten Hauptmainlauf. Teile davon sind noch heute als stehende Gewässer entlang der heutigen Rathausstraße zu sehen.

In Königstädten überragte die Agrarwirtschaft bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Als schwarzer Tag in der Königstädter Geschichte gilt der 12./13. August 1944, als das Dorf in einem nächtlichen Angriff englischer Bomber beinahe komplett vernichtet wurde. Beginnend mit dem Setzen der Zielmarkierungen um kurz nach Mitternacht dauerte es weniger als eine halbe Stunde, bis fast der ganze Dorfkern zu einem Inferno wurde. 22 Einwohner und Gäste kamen in den Flammen ums Leben. Auch 72 Pferde, 245 Rinder, 330 Schweine, 101 Ziegen und 2001 Stück Geflügel kamen im Feuer um. Insgesamt wurden in dieser Nacht nach amtlichen Angaben 86% der Gebäude in Königstädten zerstört. Es wird vermutet, dass der Angriff eigentlich dem Opel-Werk Rüsselsheim galt. Mehr als 70 000 Brandbomben und ca. 500 t Sprengbomben fielen in dieser Nacht auf Königstädten.

Nach dem Wiederaufbau ist die Gemeinde, aus der ein großer Teil der Bevölkerung bei Opel Beschäftigung gefunden hatte, im Jahre 1956 mit damals rund 2500 Einwohnern nach Rüsselsheim eingemeindet worden. Heute besitzt Königstädten rund 9.500 Einwohner.

 

Freiwillige Feuerwehr

Im April 1930 bildet sich aus den Reihen der damaligen Pflichtfeuerwehr unter dem Kommando von Georg Neumann III. die Freiwillige Feuerwehr. Heute besteht die Einsatzabteilung aus 70 aktiven Mitgliedern, davon 6 Frauen. 42 Kamerad/innen sind ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Der Feuerwehrverein hat über 800 fördernde Mitglieder.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte wird über Funkmeldeempfänger sichergestellt. Mit welchem Fahrzeug und welcher Personalstärke ausgerückt wird, ist in einer sogenannten Alarm- und Ausrückeordnung (kurz AAO) geregelt. Die Einsatzkräfte sind unterteilt in 2 Alarmzüge mit jeweils 2 Alarmgruppen. Jeder Zug besteht aus 1 Zugführer und 1 Stellvertreter, 4 Gruppenführern und etwa 29 Einsatzkräften.

Wehrführer und Stellvertreter werden gesondert alarmiert und sind keinem Zug zugeordnet.

Neben den allgemeinen Brand- und Technischen Hilfeleistungstätigkeiten wird im 2. Gefahrstoff-ABC-Zug des Landkreises Groß-Gerau die Personendekontaminations-Einheit gestellt. Der Aufgabenbereich der Gefahrstoff-ABC-Züge umfasst das Erkennen, Verhindern und Mindern bzw. Beseitigen von Gefahren und Schäden durch atomare radioaktive (A), biologische (B) und chemische Stoffe (C).

Zum Einsatzgebiet gehört der Stadtteil Königstädten, das Waldgebiet Richtung Startbahn-West des Frankfurter Flughafens, sowie ein Teil der Autobahnen BAB60 und 67. Bei jedem Einsatz, sofern möglich/nötig, kommt Unterstützung von den hauptamtlichen Kräften des Stützpunktes Rüsselsheim. Bei größeren Schadenslagen zusätzlich noch von den drei anderen Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Rüsselsheim (Rüsselsheim Stadt, Bauschheim, Haßloch). Genauso unterstützt ggf. die Feuerwehr Königstädten die anderen Stadtteilwehren.

 

Partnerwehr

Man erinnerte sich an im Kriege fehlgeleitete Feldpost, aufgrund einem in Österreich gelegenen Ort mit fast dem gleichen Namen – Königstetten. Der damalige Königstädter Ortsbrandmeister Günter Hoffmann schrieb im September 1967 einen ersten Brief mit dem Wunsch eine Freundschaft ins Leben zu rufen. Die Idee wurde in Königstetten mit Begeisterung aufgenommen. Es folgte reger Schriftverkehr und die ersten Besuche und Gegenbesuche ließen nicht lange auf sich warten. Auch die Öffentlichkeit wurde aufmerksam.

Die „Main-Spitze“ entsandte eigens einen Reporter nach Königstetten. Im Artikel vom 10. November 1967 wird der damalige Feuerwehrkommandant Johann Bieder zitiert: "Als wir den Brief aus Königstädten erhielten, waren wir sogleich hellauf von der angebotenen Freundschaft begeistert. Wir werden alles tun, diese zu festigen.“ Es folgte der erste Besuch in Königstetten mit einer größeren Delegation vom 13. bis 17. Juni 1968. Der Gegenbesuch von Kommandant Johann Bieder und Schriftführer Johann Frühwirt folgte vom 17. bis 20. Jänner 1969.

Es folgten über die Jahrzehnte gegenseitige Besuche sowie die Teilnahme an  diversen Wettkämpfen.

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